Unsere Entstehung

Nach der drohenden Auflösung des AK Asyl im März 2024 wurde der Vorstand in neuer Besetzung konstituiert und die Arbeit weitergeführt. Gleichzeitig übernimmt die Stadt 2025 das Aufgabenfeld des Integrationsmanagements, das bisher im Landratsamt angesiedelt war. Beides diente als Anlass, die integrativ-soziale Arbeit innerhalb der Stadt Calw neu aufzustellen. 

 

Das Calwer Netz soll dazu beitragen, das gesellschaftliche Zusammenleben zu fördern, die soziale Arbeit vor Ort zu stärken und die Integration von migrantischen und geflüchteten Menschen zu erleichtern. Das Netzwerk soll sich also bewusst mit allen Menschen in Calw auseinandersetzen, die sozial benachteiligt sind und Unterstützung benötigen. Die hauptamtliche Struktur der Stadt Calw soll dabei als wesentliche Hilfestellung und Basis für die ehrenamtliche Arbeit aufgebaut werden.

Beteiligte

Teil des Calwer Netzes sind alle organisierten gesellschaftlichen Akteure, die soziale und integrative Arbeit in Calw voranbringen umsetzen wollen. Getragen wird das Netzwerk durch die Bürgerstiftung Calw. Federführend tätig ist hierbei das Integrationsmanagement der Stadt Calw sowie ihre Ausländerbehörde. Darüber hinaus freuen wir uns, dass der Arbeitskreis Asyl, die Erlacher Höhe sowie der Verein StadtLandKultur mittlerweile Teil des Calwer Netzes sind. 

Um die hürdenlose Zusammenarbeit zu ermöglichen, wird über diese eine grundlegende Kommunikations- und Kollaborationsinfrastruktur für alle Akteure bereitgestellt.  Wir freuen uns, wenn weitere Akteure hinzustoßen und das Angebot zukünftig ebenfalls wahrnehmen möchten.

Räumlichkeiten

 In der Vergangenheit diente das Kaffeehaus-Familienzentrum in der Postgasse 2 als Heimat des AK Asyl und als Standort für informellen Austausch, ehrenamtliche Sprachkurse und Beratungsgespräche des Integrationsmanagement im Landratsamt. Für die Übergangszeit soll es erneut zur zentralen Anlaufstelle des Calwer Netzes werden. Mittelfristig sind aber auch die städtischen Räumlichkeiten im Marktplatz 11 oder das Gasthaus Linde (Lange Steige 2) sowie weitere städtische Räumlichkeiten (z.B. in Schulen) für diese Nutzung denkbar. Die Linde böte auch die Option, die ehemalige Büro- und Gaststätteninfrastruktur zu nutzen.